Die Anfänge
Vom ersten Tag an profitierte Clemens von der offenen Unternehmenskultur und den flachen Hierarchien bei Cloudflight. Obwohl er als Junior-Softwareentwickler begonnen hatte, bemühte er sich, an Kundenbesprechungen teilzunehmen, und wenn er konnte, übernahm er zusätzliche Aufgaben und versuchte immer, aus seiner Komfortzone herauszukommen. So lernte er, mit anspruchsvollen Situationen umzugehen, und erfuhr, wie das Business funktioniert. Im Laufe der Zeit, als er immer mehr Berufserfahrung sammelte, stieg er in die Rolle eines Projekt- und Teamleiters auf.
Außerdem motivierte er sich selbst dazu, sich ständig weiterzubilden. Als Cloudflight ein neues Projekt im Bereich IoT startete –– bei dem alles von Null an aufgebaut werden sollte –– zögerte er keine Sekunde und stürzte sich sofort auf das Projekt. Der Start war alles andere als einfach. Letztendlich war das Projekt jedoch sehr erfolgreich. Clemens lernte interessante Technologien wie Kafka kennen, ein System für asynchrones Messaging, das für die Verarbeitung großer Datenmengen verwendet wird, oder beschäftigte sich eingehend mit Python und MQTT. Damals wusste er noch nicht, dass es noch eine weitere Möglichkeit zu entdecken gab.
Die Niederlande
Während er im IoT-Projekt arbeitete, bereitete Cloudflight Pläne zur Expansion in den Niederlanden vor. Ob es Schicksal oder einfach nur ein Glücksfall war, werden wir nie erfahren, doch zur gleichen Zeit bekam seine Freundin ein tolles Jobangebot, das einen Umzug nach Amsterdam bedeutete. Nachdem alle davon erfahren hatten, folgten ein paar Anrufe. Dann ein paar Gespräche. Dann brauchte es nicht mehr viel, um die endgültige Entscheidung zu treffen, gemeinsam dorthin zu ziehen, um ein neues Abenteuer für sich selbst und für Cloudflight zu beginnen.
Einen neuen Standort in einem neuen Land zu eröffnen, ist schwierig. Clemens musste unsere Präsenz dort von Grund auf aufbauen: die richtigen Kolleg:innen finden, ein Geschäftsnetzwerk aufbauen, ein Büro für die geschäftliche Zusammenarbeit finden, alles von der rechtlichen Seite her verstehen und einen Geschäftsplan entwerfen, um sicherzustellen, dass es genügend Geschäftspotenzial gibt. Mittlerweile ist das Büro in Amsterdam ein blühender Standort. Die Arbeit ist natürlich nie zu Ende und als Geschäftsführer ist Clemens ständig bemüht, das Geschäft in den Niederlanden auszubauen und dafür zu sorgen, dass der Standort wächst und gedeiht.
“Willst du dich weiter entwickeln? Frage nach mehr Verantwortung. Niemand wird dir eine Führungsposition anbieten, wenn du nur bei deinen Aufgaben bleibst.”
Aus einem Interview mit Clemens











