Ausgelöst durch die Verabschiedung des Pariser Abkommens durch die Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) im Jahr 2015, hat sich Europa das Ziel gesetzt, die Treibhausgasemissionen (THG) bis 2030 um mindestens 55% zu reduzieren. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen die Länder genaue und zeitnahe Nachverfolgungsmethoden entwickeln, um ihre nationalen anthropogenen THG-Emissionen und deren Abbau an die EU und das UNFCCC zu melden.
GHGKit (Keep It Traceable) ist ein ehrgeiziges Projekt, das den österreichischen Prozess der Treibhausgasberichterstattung unterstützen soll. Dies geschieht durch die Einführung standardisierter Verfahren für die Erhebung von Daten über THG-Emissionen, den Einsatz von Fernerkundungstechnologie zur Erfassung detaillierterer Informationen und die Entwicklung eines unabhängigen Systems zur Durchführung von Qualitätssicherungsprüfungen für alle THG-Inventarberichte.
Dadurch werden die derzeitigen Verfahren zur Berichterstattung über Treibhausgasemissionen ,optimiert, und Österreich wird besser in der Lage sein, sicherzustellen, dass alle von der Regierung geleiteten Initiativen zur Eindämmung der Treibhausgasverschmutzung auf zuverlässigen Zahlen beruhen.
Das Team hinter dem Design Sprint besteht aus Expert:innen aus verschiedenen Bereichen, darunter Nathalie Morin (GeoVille), Markus Hirtl (GeoSphere), Johannes Schmid (GeoVille) und Sophie Wittig (Universität Wien), unterstützt von Werner Mücke (Co-Lead AeroSpace Cloudflight) und Shadja El Aeraky (UX Expert:in Cloudflight). Dieses Team hat sich mit dem Ziel zusammengefunden, die wichtigsten Herausforderungen und vielversprechendsten Ideen zu identifizieren, zu prototypisieren und zu validieren, bevor weitere Ressourcen für die Entwicklung der endgültigen Lösung bereitgestellt werden.








